Kinderportraits sind immer eine Herausforderung. Obwohl die Kleinen zumeist gern posieren, muss man jedes Mal ganz genau hinschauen, um die individuellen Züge und Charaktere hinter den sensiblen Gesichtern zu erfassen. Dafür lohnt es sich immer, etwas länger hinzusehen und mit viel Sorgfalt mehrere oder oft auch eine ganze Menge spontaner Skizzen anzufertigen, auch wenn man später viele davon wieder verwirft. Ich versuche stets, mich den Kleinen sozusagen auf Augenhöhe zu nähern. Auch die Linien und Farbfelder gilt es, im voraus zu planen. Für meine Portraits habe ich kein durchgängiges Bildkonzept, dieses entwickelt sich zumeist während der Entwürfe instinktiv “ aus dem Bauch heraus“, wie man so schön sagt. Nach Möglichkeit spiele ich gern ein wenig mit meinen Zeichnungen, indem ich die Kinder zum Beispiel mit Gegenständen aus ihrem Lebensumfeld darstelle, mit ihrem Lieblingsspielzeug oder indem ich sie auch mal in eine Phantasielandschaft platziere, so wie hier in eine Art poetischen Märchenwald mit stilisiertem Hirsch, Bäumen und dicken Lianen oder Schlangen ( angelehnt an das russische Märchen „Der Hirsch mit dem goldenen Geweih“). Dadurch werden in der Gesamtheit scheinbar einfache, gewöhnliche Motive zu komplexen, phantasievollen Bildlandschaften ( zur Großansicht bitte auf das Bild klicken).
Wer jetzt mag, der kann sich hier gerne noch weitere meiner Kinderportraits anschauen. Dafür einfach in der rechten Spalte „Kategorien“ auf die Auswahl „Kinder“ klicken. Und wer gern ein gezeichnetes Portrait von seinem Kind haben möchte, schreibt mir ganz einfach eine mail.








